Mailings erstellen: So formulieren Sie den Hauptteil
15 Dez

Wenn der Leser den mittleren Teil Ihres Briefes liest, dann ist er bereit, sich mit Ihrem Angebot zu beschäftigen. Sie haben ihn mit der Headline aktiviert, er hat beim Scannen einen ersten positiven Eindruck von Ihrem Angebot erhalten und hat nun ein offenes Ohr für Sie. Damit haben Sie schon sehr viel gewonnen – jetzt heißt es, den schriftlichen Verkaufsdialog sorgsam weiterführen. Dabei gilt: Wenn der Leser das Gefühl hat, dass Sie ihn verstehen, wenn er Vorteile für sich erkennt, wenn er Ihren Äußerungen zustimmt – dann liest er weiter. Wenn Sie ihn mit technischen Details langweilen, wenn Sie seine unausgesprochenen Fragen nicht beantworten, wenn Sie seine Zweifel im Raum stehen lassen – dann steigt er aus. Dazu einige bewährte Empfehlungen: TIPPS Lösung bieten. In der Einleitung Ihres Briefes haben Sie Problembewusstsein geschaffen, den Leser sensibilisiert und ihm gezeigt, dass Sie seine Nöte, Träume und Wünsche verstehen. Jetzt kommt Ihr Produkt bzw. Ihre Dienstleistung ins Spiel – beschreiben Sie Ihr Angebot, präsentieren Sie sich als versierter Problemlöser, als erprobter Wunscherfüller. Ein Beispiel: "Als Gastronom müssen Sie Ihre Küche blitzblank halten. Das kostet Zeit und Nerven – besonders, wenn ein Putzmittel den Schmutz nicht richtig auflöst und Sie endlos scheuern müssen.

White Papers texten: Wie Sie die Lösung formulieren
07 Dez

Sie haben in Ihrem White Paper die Probleme des Lesers beschrieben und die negativen Folgen aufgezeigt. Der Leser ist jetzt sensibilisiert und aufmerksam – er will wissen, was er in seiner Situation tun kann. Nun kommen die Lösungen ins Spiel. Zeigen Sie dem Leser, welche Alternativen es gibt, diskutieren Sie die Möglichkeiten im Detail. Beschreiben Sie, wie die einzelnen Lösungen die vorher angeführten Probleme beseitigen. Veranschaulichen Sie Ihre Aussagen durch Tabellen, Diagramme und Grafiken; zitieren Sie die Meinungen von Experten. In diesem Teil des White Papers bringen Sie den Leser auf den neuesten Stand; er erhält einen aktuellen und ausgewogenen Überblick über seine Alternativen. Sie statten ihn mit einer willkommenen Entscheidungshilfe aus. Wichtig: Der Abschnitt „Lösungen“ ist allgemein gehalten – Ihr Produkt bleibt noch außen vor. Im Augenblick beschreiben Sie nur Arten, Typen und Kategorien von Erzeugnissen und Methoden. TIPPS Vorteile und Nutzen herausarbeiten. Bleiben Sie nicht auf der Ebene der Produktmerkmale hängen. Sagen Sie dem Leser klar und deutlich, was ihm die angeführten Lösungen bringen. Zum Beispiel: „Die Systeme werden über die e-Gate-Anbindung in die bestehende Systemlandschaft eingebunden. So kann der Anwender seine Schnittstellen weiter verwenden und die Daten stabil und einfach migrieren.“ Kriterienliste einfügen. Bieten Sie dem Leser

Content Marketing: Was sind Fallstudien?
01 Dez

Angenommen, Sie verkaufen Schuhe und wollen sie auch über einen Online-Shop vertreiben. Sie lassen sich von mehreren Anbietern Unterlagen schicken und vergleichen sie. Was überzeugt Sie mehr: eine Broschüre, die die Shoplösung in den Himmel lobt oder eine Fallstudie, die zeigt, wie der Online-Shop einem Schuhhändler 630.000 Euro Umsatz im ersten Jahr gebracht hat? Wahrscheinlich zweiteres - und genau darin liegt die Stärke von Fallstudien. Case Studies erzählen Erfolgsgeschichten. Sie berichten darüber, wie ein Kunde ein bestimmtes Problem mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung gelöst hat. Zum Beispiel, wie ein Krankenhaus mit Hilfe Ihrer Software das Dokumentenmanagement in den Griff bekommen hat. Mit Fallstudien zeigen Sie, wie Ihre Leistung in der Praxis funktioniert und werfen einen Blick hinter die Kulissen. Sie vermitteln die Perspektive des Anwenders – der Leser erfährt, wie Ihr Produkt Unternehmen unterstützt, die in einer ähnlichen Situation sind wie er selbst. So macht die Fallstudie den potenziellen Käufer neugierig, baut schon im Vorfeld Kaufhemmnisse ab und ist daher ein wirksames Marketingtool. Dazu kommt die hohe Glaubwürdigkeit: Case Studies vermitteln die Zufriedenheit Ihres Kunden auf informative und emotionale Weise. Sie loben sich nicht selbst, sondern werden gelobt – und das überzeugt. Fallstudien eignen sich vor allem für erklärungsbedürftige

Tipp für Unternehmensblogs: Fragen stellen
17 Nov

Kleine Ursache – große Wirkung: Stellen Sie Ihren Lesern eine Frage. Und zwar eine gute. Das heißt, das Thema sollte Ihnen unter den Nägeln brennen und ebenso Ihre Leserschaft umtreiben. Wählen Sie also eine (offene) Frage, die im Leser so viel Interesse und Leidenschaft hervorruft, dass er seine Komfortzone verlässt und seine Meinung als Kommentar kundtut. Erläutern Sie den Hintergrund zu Ihrer Frage, beschreiben Sie, warum Sie dieses Thema beschäftigt und stellen Sie klar, dass Ihnen viel an der Perspektive und am Knowhow Ihrer Leser liegt. So lässt sich eine lebhafte Diskussion anzetteln – und die wiederum stärkt die Leserbindung. Vielleicht bringen Sie auch jene Blogleser zum Kommentieren, die Ihre Posts bislang stumm mitverfolgt haben. Wenn Sie Ihre Frage klug wählen, können Sie die gegenwärtige Stimmung in Ihrer Branche ausloten und abbilden; Sie erfahren viel über ungelöste Probleme, über Bereiche, in denen Ratlosigkeit oder Unzufriedenheit herrschen. Und daraus speisen sich wiederum neue Blogartikel. Voraussetzung für dieses Artikelformat: Ihre Leserschaft muss groß genug sein. Aus den Meinungen von vier Stammlesern wird sich keine anregende Debatte entwickeln. TIPP 1: Picken Sie die interessantesten Punkte und Argumente dieser Debatte heraus und fassen Sie sie in einem Folge-Artikel zusammen. So bieten Sie einen Überblick

Werbebriefe texten: So gelingt die Einleitung
15 Nov

Mit der Einleitung machen Sie den Leser neugierig, Sie verführen ihn mit Worten, provozieren ihn, machen ein Versprechen – kurz: Sie tun alles, damit er weiterliest. Was Sie im ersten Absatz nicht tun, ist verkaufen. Schließlich fallen Sie ja auch nicht bei einem Vis-a-vis-Verkaufsgespräch mit der Tür ins Haus: „Guten Tag Herr Wiedekopf, ich biete Ihnen einen eierschalenfarbenen Designerhocker um 345 Euro an. Interessiert?“ Der Leser ist zum jetzigen Zeitpunkt noch lange nicht so weit, eine Bestellung in Erwägung zu ziehen. Er muss sich erst mit Ihnen und Ihrem Angebot vertraut machen, muss „warm“ werden, muss mehr über seine Vorteile erfahren und muss erkennen, welche seiner Bedürfnisse befriedigt werden. Den Leser für diese Verkaufsbotschaften empfänglich machen – das ist die Aufgabe der Einleitung. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Werbebrief zu eröffnen; ich habe hier einige für Sie zusammengestellt: TIPPS Verständnis zeigen. Viele Akquisebriefe beginnen mit Sätzen wie: "Unser Statikerbüro bietet seit 25 Jahren höchste Präzision in der Lösung komplexer Aufgaben." Schön, denkt sich der Leser, aber was hat das mit mir zu tun? Und schon wandert das Mailing in den Papierkorb. Stellen Sie deshalb Rapport her, zeigen Sie, dass Sie die Probleme Ihrer Zielgruppe kennen und sie verstehen. Das gelingt

White Papers erstellen: So beschreiben Sie das Problem
01 Nov

Nach dem Texten der Einleitung geht's ans Ausarbeiten der Probleme. Beschreiben Sie die Schwierigkeiten, denen sich Ihre Zielleser gegenübersehen. Wählen Sie die Probleme sorgfältig aus. Es sollten solche Herausforderungen sein, die dem Leser wirklich Kopfzerbrechen bereiten; Aufgaben, für die er dringend eine Lösung sucht; Angelegenheiten, die ihm Sorgen bereiten – und für die Ihr Produkt eine optimale Antwort ist. Zeigen Sie, wie diese Probleme dem Unternehmen schaden – seien es überhöhte Kosten oder entgangener Gewinn, hohe Mitarbeiterfluktuation oder akute Bedrohungen durch ausländische Wettbewerber. Vergessen Sie nicht, entsprechende Beweise anzuführen wie Expertenaussagen oder Statistiken. Schließen Sie diesen Teil des White Papers mit einer kurzen Zusammenfassung ab und leiten Sie zu den Lösungen über, die im nächsten Abschnitt folgen. TIPPS Hintergründe beschreiben. Stellen Sie die Hintergründe der beschriebenen Probleme dar, zum Beispiel: Haben sich gesetzliche Vorgaben geändert? Gibt es neue Technologien? Hat sich das Verbraucherverhalten gewandelt? Haben sich die Machtverhältnisse bei den führenden Herstellern verschoben? Verknappen sich bisher eingesetzte Rohstoffe? So stellen Sie die Probleme in einen Kontext. Sie knüpfen an Veränderungen im wirtschaftlichen, technologischen und ökologischen Umfeld des Lesers an und schaffen Problembewusstsein. Der Leser erkennt, welche Auswirkungen neue Trends und Entwicklungen für ihn haben und welche Herausforderungen daraus entstehen. Wichtig:

Checkliste Webtext Teil 3: So gewinnen Sie neue Kunden
19 Okt

Ihre Webseite ist fertig getextet. Ist sie aber auch optimal getextet? Überzeugt sie die Webbesucher? Oder lässt sie die Leser ratlos und unentschlossen zurück? Gehen Sie einfach nochmal Seite für Seite Ihres Webauftritts durch - anhand dieser Checkliste: STARTSEITE Beantworten Sie die wichtigsten Leserfragen? . Was machen Sie? . Was machen Sie besser als andere? . Was habe ich davon? . Warum sollte ich Ihnen vertrauen? . Was soll ich jetzt tun? Informieren Sie oder verkaufen Sie mit dem Holzhammer? Ist die Startseite leicht und schnell zu lesen? Nutzen Sie Aufzählungen, verlinken Sie auf Unterseiten? Verwenden Sie kurze Testimonials, Medienstatements oder Auszeichnungen? Führen Sie Ihren Standort an? LEISTUNGEN Geht es um den Leser oder um Ihre Produkte? Formulieren Sie Ihre Überschriften kurz, klar, konkret? Übersetzen Sie die Produkteigenschaften in greifbaren Nutzen? Entkräften Sie kaufhemmende Einwände durch kluge Argumentation? Gliedern Sie Ihren Text übersichtlich? Bauen Sie aussagekräftige Testimonials in den Text ein? Haben Sie die Handlungsaufforderung deutlich formuliert? Zeigen Sie Kundenorientierung durch hilfreiche F&A? Wissen auch Quereinsteiger, worum es geht? REFERENZEN Ist Ihre Kunden- und Projektliste aktuell? Sind die Kunden mit ihrer Nennung einverstanden? Haben Sie Ihre jeweiligen Leistungen kurz umrissen? Entsprechen diese Leistungen Ihren Kernkompetenzen? Bringen Sie Fallstudien? Inkludieren Sie

Tipp für Blogposts: Wiederkehrende Artikel
17 Okt

Menschen mögen Rituale. Routinemäßige Abläufe, die zu einem vereinbarten Zeitpunkt verlässlich wiederkehren und Halt und Struktur bieten; etwas, mit dem man fix rechnen und auf das man sich freuen kann. Zum Beispiel der Tatort am Sonntagabend. Bieten Sie auch in Ihrem Blog einen kleinen Anker, schaffen Sie eine Institution mit einem periodisch wiederholten Artikelformat. Die Leser stellen sich darauf ein, wissen, was sie an einem bestimmten Wochentag oder zu Monatsende erwartet und schauen dann gerne und regelmäßig bei Ihrem Blog vorbei – die perfekte Leserbindung. Und Sie als Autor können diese Artikel – sobald die Struktur steht – mit wenig Aufwand vorbereiten. INHALTE: - Zitat der Woche - Anekdote - Comic/Cartoon - Produktvorstellung - Buchrezension - Fotoblog der Woche - Youtube-Video - Blogrundschau - Mitarbeiterportrait - Branchennews aus anderen Ländern - ein Rückblick auf Ihr Business der letzten Woche (neue Projekte, interessante Kunden, was war Thema an Ihrem Expertenstammtisch, welche Neuigkeiten haben Ihre Branche bewegt etc.) ... NOCH MEHR TIPPS FINDEN SIE IN MEINEM BUCH - ERHÄLTLICH AUF AMAZON:

Flyer gliedern, strukturieren und texten: Innenseiten
15 Okt

In diesem Artikel habe ich Ihnen gezeigt, wie Sie die Außenseiten Ihres Flyers strukturieren. Jetzt geht's um die Innenseiten: Im Inneren Ihres Folders haben Sie genügend Platz für die Einzelheiten. Hier können Sie in der Argumentation weiter ausholen, Produktspezifikationen anführen, Bedenken zerstreuen, zufriedene Kunden zu Wort kommen lassen, Auszüge aus Testberichten bringen, Mini-Fallstudien einfügen, erklärende Fotos und Grafiken abdrucken und vieles mehr. Wie Sie die Innenseiten genau gestalten, hängt natürlich von Ihrem Produkt, Ihrem Service oder der beworbenen Veranstaltung ab. Deshalb hier nur einige allgemeine Anregungen: TIPPS Problembewusstsein schaffen. Begegnen Sie dem Leser in seiner Lebenswelt, zeigen Sie ihm, dass Sie seine alltäglichen Kümmernisse, seine Zukunftsängste und Bedürfnisse kennen und verstehen. So stellen Sie eine Verbindung zu Ihrem Leser her; er erkennt, dass Sie nachvollziehen können, was ihn umtreibt. Das schafft Vertrauen und macht den Leser offen für Ihre Verkaufsargumente. Beispiel: Folder eines IT-Dienstleisters für den Gesundheitsbereich (Quelle: Folder für ATSP, Text von Doris Doppler im Auftrag der Agentur Werberaum, Innsbruck) Krankenhaus-Management – so geht’s ganz einfach. Auch für Ihre Klinik gilt: Der Wettbewerb nimmt zu, der wirtschaftliche Druck steigt, die Patienten erwarten immer mehr Service und Qualität. Damit Sie diese Herausforderungen meistern können, brauchen Sie transparente Daten und durchgängige

White Papers texten: So schreiben Sie die Einleitung
01 Okt

Beim Texten der Einleitung eines White Papers ist eines besonders wichtig: Versetzen Sie sich in die Lage des Lesers. Denn er ist durch Titel und Untertitel neugierig geworden, weiß aber noch nicht hundertprozentig, ob das White Paper seinen Erwartungen und Bedürfnissen entspricht. Und da er wenig Zeit hat, will er jetzt mehr über den Inhalt erfahren. Das ist die Aufgabe der Einleitung. Sie beschreibt, worum es im Text geht, und worauf das Paper abzielt. Die Einleitung umreißt in wenigen Worten die wichtigsten Probleme und Lösungen, die im Text behandelt werden. Der Leser erfährt, was er von der Lektüre hat und wie ihm das Paper weiterhilft. Machen Sie das White Paper schmackhaft, sprechen Sie die drängendsten Herausforderungen Ihres idealtypischen Lesers an, versprechen Sie ihm Lösungen. Er muss sich verstanden fühlen und denken: „Genau dieses Problem beschäftigt mich zurzeit. Mal sehen, welche Infos ich aus diesem Paper herausziehen kann …“ Und schon widmet er sich der ausführlichen Lektüre. TIPPS Hintergrund beschreiben. Stimmen Sie den Leser auf das Paperthema ein und beschreiben Sie kurz die Hintergründe der aufgezeigten Probleme. Bewegen Sie sich vom Allgemeinen zum Speziellen – das ergibt einen natürlichen Fluss in der Argumentation. Ein Beispiel: Sie schreiben ein Paper über Ernteversicherungen