Checkliste Broschürentext Teil 2: Stil
15 Feb

Liest sich die Broschüre leicht und angenehm? Lesen Sie den Text laut und optimieren Sie die Textstellen, über die Sie stolpern. Haben Sie einen weiten Bogen um Hilfsverben und Konjunktive gemacht? Schreiben Sie zum Beispiel statt „Wir würden uns über Ihre Anfrage freuen“ besser „Wir freuen uns auf Ihre Anfrage“. Enthält Ihr Text zu viele Hauptwörter? Dadurch wirkt er schwerfällig und statisch. Ersetzen Sie Hauptwörter so weit wie möglich durch Verben. Machen Sie aus „Die Ausführung des Auftrages am 25. August ist gesichert“ besser „Wir führen den Auftrag am 25. August aus“. Ist Ihr Text zu schwammig? Werden Sie so konkret wie möglich – machen Sie aus der „maximalen Ersparnis“ lieber „15 Prozent weniger Kühlkosten“. Aktiv oder passiv? Ersetzen Sie dröge Passivkonstruktionen durch aktive Formulierungen – das macht Ihren Text nicht nur verständlicher, sondern auch dynamischer. Haben Sie lange Sätze gekürzt? Dröseln Sie zu lange und zu verschachtelte Sätze in kurze Einzelsätze auf. Benutzen Sie gerne Fremdwörter? Der Leser wird Sie zwar verstehen, aber der Text wird ihm blass vorkommen. Ersetzen Sie beispielsweise „Analyse“ durch „Untersuchung“ und „Perspektiven“ durch „Aussichten“ – und schon erhält Ihr Text mehr Farbe und Verständlichkeit. Wie steht es mit internen Abkürzungen? In Ihrem Unternehmen mag

So texten Sie das PS bei Werbebriefen und Mailings
10 Feb

Wichtige Botschaften sollte man immer dort unterbringen, wo sie vom Kunden mit größter Wahrscheinlichkeit wahrgenommen werden. Nun – das Postskriptum in einem Mailing ist so ein Ort. Das hängt unter anderem mit dem Blickverlauf des Brieflesers zusammen: Er beginnt rechts oben beim Absenderlogo, wandert über die Empfängeradresse hin zum Betreff und endet beim PS. Und nur, wenn das Postskriptum klaren Nutzen bietet und Interesse weckt, wird sich der Leser Zeit für die genaue Lektüre des restlichen Briefes nehmen. Was sind die Aufgaben des PS? Es setzt die wichtigsten Leservorteile ins Rampenlicht. Es motiviert den Adressaten zum Weiterlesen. Es bringt den Leser zum Handeln. Das PS verstärkt also die Wirkung Ihres Werbebriefes – nutzen Sie diese Chance. Hier einige Anregungen: TIPPS Bonus. Eine attraktive Prämie, ein großzügiges Geschenk, ein unwiderstehlicher Bonus – belohnen Sie den Leser, wenn er (rasch) reagiert. Seien Sie dabei nicht zu kleinlich: Das versprochene Extra muss einen gewissen Wert vermitteln, um den Leser zum Handeln zu bewegen. PS: Lassen Sie sich das nicht entgehen: Wenn Sie jetzt Ihr Design-Notebook bestellen, erhalten Sie eine hochwertige Notebook-Tasche im Wert von 43 Euro gratis! Testimonial. Auch wenn Sie Ihren Werbebrief noch so überzeugend formulieren: Der Leser wird immer Zweifel haben,

Fallstudien: Wie Sie den Kunden überzeugen
01 Feb

Wenn Sie eine Liste Ihrer Wunschprotagonisten für die geplante Fallstudie erstellt haben, gilt es, sie zum Mitmachen zu bringen. Und wie? Indem Sie den Ablauf Ihres Fallstudien-Projektes transparent darstellen und es dem Kunden schmackhaft machen. TIPPS Den Ablauf erklären. Sagen Sie dem Kunden, was ihn erwartet – so weiß er, was auf ihn zukommt und kann sich entscheiden, ob er Ihnen zur Verfügung steht oder nicht. Schicken Sie ihm Links oder PDFs von veröffentlichten Fallstudien. Informieren Sie ihn über die Nutzung der Case Study (Webseite, PR, Newsletter etc.). Teilen Sie ihm mit, wer ihn bezüglich des Interviewtermins kontaktieren wird und wer das Interview durchführt. Informieren Sie ihn über die Dauer des Interviews. Senden Sie ihm (falls vorhanden) die Interviewfragen zur Ansicht. Sagen Sie ihm, wann er den Textentwurf der Fallstudie erhält. Idealerweise packen Sie diese Infos in eine Email – so kann der Empfänger jederzeit auf sie zugreifen und problemlos innerhalb der Firma weiterleiten. Die Vorteile aufzählen. Geben Sie sich nicht als Bittsteller, der um einen Gefallen ersucht, sondern machen Sie dem Kunden klar, dass auch er von der Fallstudie profitiert – präsentieren Sie sie als Win-win-Situation. Überzeugen Sie den Anwender, dass Sie zusammen mit ihm ein wertvolles Marketingwerkzeug schaffen.

White Papers schreiben: die Produktinfo texten
25 Jan

Endlich: Ihr Produkt hat seinen großen Auftritt. Und der ist perfekt vorbereitet: Der Leser ist für seine Probleme sensibilisiert, kennt die allgemeinen Lösungen und ist bereit, die Herausforderung anzupacken. Und da kommt es ihm natürlich gelegen, dass Sie ihn mit einem Produkt beliefern können, das genau auf seine Anforderungen zugeschnitten ist. Er muss nicht länger nach anderen Alternativen und Anbietern suchen, sondern hat mit Ihnen einen passenden Lieferanten an der Hand. Einen Spezialisten, der sich in der Materie auskennt, beweisen kann, dass seine Methode funktioniert und sie vor allem sofort einsetzen kann. Das ist praktisch und spart Zeit und Geld – lauter gute Gründe, um zum Telefon zu greifen, Sie anzurufen und das weitere Vorgehen zu vereinbaren. Damit hat das White Paper sein Ziel erreicht. TIPPS Das Unternehmen vorstellen. Denken Sie daran: Der Leser kennt Sie (wahrscheinlich) nicht. Stellen Sie daher Ihre Firma kurz vor – entweder im Fließtext bevor Sie Ihr Produkt präsentieren oder in einem separaten Kasten. Alleinstellungsmerkmale betonen. Was kann Ihr Produkt besser als die Konkurrenzangebote? Warum eignet es sich besonders gut für die beschriebenen Probleme? Arbeiten Sie heraus, warum Ihr Erzeugnis die ideale Lösung für den Leser ist. An die Zielleser denken. Rufen Sie sich noch

Vorschlag für Blogposts: Gastartikel
17 Jan

Die Themensuche, das Recherchieren und Schreiben von guten Blogposts macht viel Arbeit. Außerdem müssen Sie Ihr Blog bekannt machen, netzwerken, sich um neue Leser bemühen. Das kostet Zeit. Viel Zeit. Deshalb: Nehmen Sie hier öfter mal eine Abkürzung und veröffentlichen Sie hochwertige Gastartikel auf Ihrem Blog. VORTEILE: - Sie erhalten interessante Blogartikel bequem ins Haus geliefert. - Die Gastautoren werden auf ihren Artikel verlinken, ihn twittern etc. So erhalten Sie neue Besucher und im Optimalfall neue Stammleser. - Die Autoren revanchieren sich wahrscheinlich gerne und laden Sie ihrerseits zu einem Gastartikel ein. So lässt sich’s gut netzwerken. - Ihr Blog wächst schneller, bietet öfter frische Inhalte und zieht so mehr Aufmerksamkeit von Lesern und Suchmaschinen auf sich. TIPPS: - Veröffentlichen Sie einen Blogpost, in dem Sie Ihre Richtlinien für Gastartikel festlegen (Länge, Themenspektrum, maximale Backlink-Anzahl, Regeln für redaktionelle Änderungen oder Keyword-Optimierungen, das Prozedere der Veröffentlichung etc.). - Diesen Artikel können Sie anschließend im Menü Ihres Blogs fix verankern und ihn am Ende jedes Gastposts verlinken. - Laden Sie Mitarbeiter, Vorgesetzte, Azubis, Experten, Bloggerkollegen usw. ein, einen Gastartikel zu verfassen. Lassen Sie auch Kunden zu Wort kommen: Wie wenden sie Ihre Produkte an? Welche Tipps können sie anderen Nutzern geben? -

Checkliste für Broschüren Teil 1: Konzept überprüfen
15 Jan

Was ist das Ziel Ihrer Broschüre? Werden Sie sich noch einmal klar darüber, was Ihre Broschüre bewirken soll – das Image pflegen, einen ersten Kontakt herstellen, ein neues Produkt verkaufen etc. Passt das Konzept zum Ziel der Broschüre? Manche Firmen wollen lediglich eine Produktbroschüre erstellen und schießen dann aber übers Ziel hinaus – der Chef will drei Seiten Unternehmensgeschichte oder sämtliche Kunden samt Logo anführen. Überlegen Sie sich noch einmal ganz genau, welche Inhalte für Ihr Ziel und Ihre Zielgruppe relevant sind und streichen Sie wenn nötig das eine oder andere Kapitel. Passt das Konzept zur Rolle im Verkaufsprozess? Manche Broschüren werden eher zu Anfang, andere eher zum Abschluss der Verkaufsprozesses eingesetzt. Stellen Sie sicher, dass das Konzept auf den Einsatzzeitpunkt abgestimmt ist. Wollen Sie die Broschüre auch auf Ihre Webseite stellen? Dann können Sie Ihrem Webdesigner schon mal Bescheid geben und ihn mit Bildern und Texten versorgen. Enthält Ihre Broschüre neue Informationen? Für den Leser ist es nämlich frustrierend, wenn er in der Broschüre nur Infos findet, die er schon von Ihrer Webseite, Ihren Anzeigen oder Ihrer PR kennt. Bieten Sie Zusatznutzen? Auch wenn die Broschüre jetzt schon knapp vor dem Druck steht – prüfen Sie, mit welchen Beigaben

Werbebriefe schreiben: So formulieren Sie die Handlungsaufforderung
10 Jan

Mit Überschrift, Einleitung und Hauptteil haben Sie den Leser Ihres Werbebriefs Schritt für Schritt von Ihrem Angebot überzeugt, viele kleinere und größere Jas produziert und sind am Ziel: Der Leser will Sie kontaktieren. Wie er das anstellen soll, ist für Sie glasklar: Er soll zum Beispiel anrufen und mit Ihnen einen Beratungstermin vereinbaren. Oder mailen und den ausführlichen Produktkatalog anfordern. Oder per Fax einen Seminartermin reservieren. Aber für den Adressaten ist dieser Schritt alles andere als logisch. Er fragt sich zum Beispiel, was eigentlich nach der Kontaktaufnahme geschieht – wird er sofort beraten, wenn er anruft? Oder werden Sie einen persönlichen Termin mit ihm vereinbaren? Und wenn ja, ist dieses Erstgespräch gratis oder nicht? Und während er noch im Faxformular, im Prospekt oder in der Antwortkarte nach Handlungshinweisen sucht, schwindet sein Kaufinteresse. Ihm kommt plötzlich in den Sinn, dass er ja noch seine Mutter anrufen soll, einen Termin bestätigen oder die Tochter vom Kindergarten abholen muss. Und Ihr mühsam entwickelter und sorgsam getexteter Werbebrief landet in der Ablage. Sie sehen: Auch wenn Sie es schaffen, den potenziellen Kunden für Ihr Angebot zu interessieren, wird er sich nicht automatisch bei Ihnen melden. Zu viele Unsicherheiten, Irritationen, Störfaktoren schieben sich dazwischen. Dem

Fallstudien: So wählen Sie den richtigen Kunden aus
01 Jan

Damit Sie das Maximum aus Ihrer Fallstudie herausholen, müssen Sie den Protagonisten sorgfältig auswählen. Gehen Sie diese Entscheidung strategisch an – überlegen Sie sich rechtzeitig, welche Zielgruppen Sie mit Fallstudien ansprechen wollen und welche Kunden sich am besten dafür eignen. TIPPS Größe und Image. Welches Unternehmen träumt nicht davon, für einen der „Big Guys“ seiner Branche tätig zu sein und diesen Erfolg zu vermarkten? Wenn Sie für einen namhaften Kunden arbeiten, färbt sein Image positiv auf Sie ab und erhöht Ihre Glaubwürdigkeit. Davon profitieren besonders junge Unternehmen und Anbieter, die generell für große, etablierte Firmen tätig sind. Aber manchmal kann der Schuss auch nach hinten losgehen. Und zwar dann, wenn Sie vorwiegend kleine und mittlere Betriebe bedienen. Denn diese wollen wissen, ob Ihre Lösungen auch bei Unternehmen ihrer Größenordnung funktionieren. Wenn Sie hier nur Fallstudien mit großen Kunden präsentieren, wird Ihre Zielgruppe bezweifeln, ob Sie auch ihre Bedürfnisse stillen können, ob Sie überhaupt wissen, wie die Probleme von kleineren Unternehmen aussehen. Richtlinien. Große Unternehmen haben oft strenge Richtlinien, was die Veröffentlichung von geschäftlichen Infos betrifft. Manche weigern sich zum Beispiel, ihren Lieferanten als Testimonials zur Verfügung zu stehen, von Fallstudien ganz zu schweigen. Das heißt: Rechnen Sie damit, dass es

Broschüren gestalten: Bildunterschriften texten
21 Dez

Bildunterschriften gehören zu den meistgelesenen Texten in Broschüren. Warum? Beobachten Sie sich mal selbst: Wenn Sie eine Broschüre zur Hand nehmen, blättern Sie sie zuerst meist rasch durch, betrachten die Fotos und bei jenen Bildern, die Sie besonders ansprechen, lesen Sie auch die Bildunterschrift. Erst danach beschäftigen Sie sich mit den längeren Textblöcken. Nutzen Sie diesen Umstand und packen Sie Ihre wichtigsten Verkaufsargumente in die Bildunterschriften. TIPPS Inhalt. Beschreiben Sie nicht einfach den Inhalt des Fotos oder der Grafik – damit stehlen Sie nur die Zeit des Lesers. Schlagen Sie lieber eine Brücke zwischen Bildinhalt und Produktnutzen, bieten Sie Informationen, die das Foto nicht liefert und beschreiben Sie, was der Leser von Ihrem Produkt hat. Ein Beispiel: Wenn Sie Tennis-Shirts erzeugen, schreiben Sie nicht einfach:  „Milton Tennis-Shirt, hitzeregulierend“. Besser: „So bleiben Sie cool: Unser Milton Tennis-Shirt leitet Hitze verlässlich ab – dank neu entwickelter Hochleistungs-Fasern.“ Länge. Halten Sie sich kurz – bedenken Sie, dass die ausführlichen Informationen ohnehin im Fließtext zu finden sind. Dennoch sollte die Bildunterschrift für sich alleine stehen können und einen abgeschlossenen Informationsblock bilden. Stil. Bildunterschriften sollten nicht nur aus ein oder zwei Hauptwörtern bestehen. Schreiben Sie in ganzen Sätzen, leicht verständlich und finden Sie eine passende

Idee für Corporate Blogs: Linkartikel
17 Dez

Link-Posts gehören zu den Klassikern: Sie enthalten Links zu empfehlenswerten Blogs und Webseiten, zu interessanten Artikeln und Ressourcen, zu „Perlen“, die Sie Ihren Lesern nicht vorenthalten wollen. Wie bauen Sie solche Link-Artikel auf? - Erläutern Sie, warum Sie auf eine bestimmte Webseite verlinken, erklären Sie den Nutzen für den Leser. - Bringen Sie einen kurzen (!) Auszug oder eine Zusammenfassung. - Setzen Sie den Link. So einfach ist das. VORTEILE: - Link-Artikel lassen sich rasch und einfach erstellen. Bookmarken Sie nützliche Blogartikel, auf die Sie bei Ihren Streifzügen durchs Netz stoßen oder die Ihnen bequem per RSS-Feed geliefert werden. - Link-Posts ersparen Ihren Lesern mühsame Recherchen im Internet und bieten einen guten Überblick über ein Thema. - Deshalb werden sie gerne gespeichert und weiterempfohlen. - Wer verlinkt wird und dadurch nicht nur mehr Image, sondern auch mehr Blogleser erhält, revanchiert sich gern. So können Sie neue, belebende Kontakte knüpfen und Ihr Netzwerk erweitern. TIPPS: - Link-Artikel können unterschiedliche Formate haben: Erstellen Sie zum Beispiel eine wöchentliche Blogrundschau, weisen Sie regelmäßig auf spannende neue Blogs hin oder erstellen Sie hochwertige Linksammlungen zu bestimmten Themen. - Kommentieren Sie die vorgestellten Inhalte – Ihre Meinung macht Link-Artikel einfach persönlicher. - Versuchen Sie, vor